Gold und Silber für Präzision und Innovation – die Entwicklungen der Deutschen Mechatronics haben international Erfolg. Im AMADA Forum im japanischen Isehara beeindruckte das komplex gebogene Werkstück aus Edelstahl des Mechernicher Systemlieferanten für Mechanik, Elektronik und Software. Das Bauelement findet in Hochtemperatur-Brennstoffzellen Verwendung. Es leitet das Abgas aus der Zelle und erwärmt als Wärmetauscher gleichzeitig die Zuluft.
Aufgrund der unterschiedlichen Biegeradien und Hinterschneidungen ist das Werkstück besonders schwierig herzustellen. Die Anforderungen an die Konturgenauigkeit liegen mit +/- 0,1 mm sehr hoch. Wegen der hohen Betriebstemperatur von bis zu 1000 °C musste das Bauteil aus dem besonders hitzebeständigen Stahl Inconel 800HT gefertigt werden. Die starke Rückfederung dieses Werkstoffes erschwert es zusätzlich, die engen vorgegebenen Toleranzen einzuhalten.
Deshalb entwickelte die Deutsche Mechatronics ein Fertigungsverfahren, das zum einen die Maßhaltigkeit sicherstellt und zum anderen wirtschaftlich ist: Die Fertigung erfordert normalerweise 19 Biegeschritte, das neue Verfahren benötigt lediglich zwei.
Die Deutsche Mechatronics beweist erneut Kompetenz durch hoch entwickelte Technik: die fortschrittlichen Module des Unternehmens gewinnen zunehmend internationales Ansehen. „Die Auslegung von Geometrie und Werkstoffen sowie die Fertigung der Edelstahlteile war für uns eine besondere Herausforderung. Zusammen mit AMADA haben wir die Aufgabe erfolgreich gemeistert. Die Auszeichnung durch ein international führendes Unternehmen in der Branche ehrt uns“, sagt Dr. Karlheinz Sossenheimer, geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Mechatronics.
Beide Firmen verbindet seit Jahren eine produktive Kooperation: Bei der Deutschen Mechatronics sind mehrere Blechbearbeitungsmaschinen von AMADA im Einsatz.
Zahlreiche Gäste verfolgten die Preisverleihung anlässlich der „Precision Sheet Metal Technology Fair“ in Japan. In Deutschland nahm Dr. Sossenheimer den Preis aus den Händen von Christof Behrend, dem Gesamtvertriebsleiter und Ronald Schildt, dem Regionalverkaufsleiter der AMADA GmbH entgegen.
<!--[if !vml]--><!--[endif]-->Die Innovationskraft der Deutschen Mechatronics sorgt für Gesprächsstoff in der Branche: Im Dezember 2007 wurde das Mechernicher Unternehmen bereits für die erfolgreiche Umsetzung des „dynamischen Schachtelns“ zur optimalen Materialnutzung bei der Verarbeitung von Blech mit dem Materialeffizienzpreis ausgezeichnet. Im April erhielt die Deutsche Mechatronics von der Initiative Mittelstand den Industriepreis 2008 für ein fluidgekühltes Infrarot-Trocknungsmodul.