Deutsche Mechtronics

Deutsche Mechatronics liefert erste Systeme aus neuem Werk in China

Für kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland ist die chinesische Niederlassung besonders interessant, denn DTMT kann Teile oder Baugruppen, die in China nicht zu produzieren sind, dort nach deutschen Qualitätsstandards und zu günstigen Konditionen mittels Konstruktionsanpassung fertigen. Bei Bedarf übernimmt die DTMT weitere Aufgaben für Kunden wie die Beschaffung von Teilen vor Ort (Sourcing) und kundenspezifische Servicefunktionen. Ein Beispiel für die in Hangzhou gefertigten Systeme ist „VQC“ (Visual Quality Control), ein industrielles Bildverarbeitungssystem zur präzisen Dimensionskontrolle von bearbeiteten 2D-Blechzuschnitten. Der Aufbau der Fertigung in China ist rekordverdächtig: die Gründung des Joint Ventures dauerte nur wenige Monate. Die ersten Systeme konnten schon nach nur neun Monaten ausgeliefert werden. Stefan Hasenzahl, Geschäftsführer der Heidelberg Graphic Equipment (Shanghai) Co. Ltd., eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG, ist beeindruckt von der schnellen Umsetzung der ersten Projekte: „DTMT bietet uns mit dem neuen Werk die Sicherheit, dass wir auch für unsere chinesischen Fertigungsstätten Komponenten in der gewohnt hohen Qualität der DTMT zu ortsüblichen Preisen beziehen können. Da die Entwicklung der DTMT weiterhin in Mechernich arbeitet, ist der direkte Kontakt mit unseren eigenen Entwicklungsteams in Deutschland nach wie vor gewährleistet.“ Die neue DTMT (Hangzhou) Co. Ltd. ist beheimatet im „Energy and Environment Park“ in Hangzhou. Geschäftsführer des Joint Venture ist Qin Wang, ein erfahrener Ingenieur und Kaufmann, der fließend Deutsch, Englisch und natürlich Chinesisch spricht. Im Werk Hangzhou, das eine Betriebsfläche von 2.500 m² umfasst, arbeiten zurzeit 15 Mitarbeiter, davon neun Techniker und Ingenieure.


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